Informationstag 7.7.2018

Trauma und Hilfe – PiNO lädt zum Informationstag ein

 

Kreis Soest. Der kürzlich gegründete Verein PiNO TraumaHilfe Netzwerk

Kreis Soest (Psychotrauma , Information, Orientierung und Netzwerk)

lädt am Samstag, 7. Juli, zu einem Informationstag ein. Von 11 bis

voraussichtlich 14.30 Uhr werden die beiden Vorsitzenden Susanne

Melzer und Anke Schneider sowohl Betroffenen als auch Menschen, die

mit Traumatisierten arbeiten, den Verein und seine Ziele vorstellen.

Anschließend gibt einen Workshop zum Thema Körperarbeit und Yoga.

Vorträge und weitere Workshops zum Thema Traumatherapie sowie

Traumapädagogik mit Pferden schließen sich an. Außerdem erwartet die

Teilnehmer ein Bericht über die Beratungsstelle Tacheles e.V. ,

Soziale Beratung und Erziehungsberatung, aus Wuppertal. Veranstaltungsort

ist diesmal der Oberallenerweg 1 in Hamm.

Für Interessierte bietet sich nicht nur die Gelegenheit zuzuhören und

Neues zu lernen. Teilnehmer mit eigenen Angeboten zum Thema Trauma

können an diesem Tag auch ihre eigene Arbeit vorstellen. “Ziel unseres

Vereins ist ja, ein Netzwerk aufzubauen unter Menschen, die in diesem

Bereich arbeiten”, verdeutlicht Anke Schneider. Dank dieser

Zusammenarbeit sollen so künftig viel besser Hilfsangebote in der

Region präsent gemacht werden. Über alle, die an diesem Tag – oder

generell im Verein – mitwirken möchten, freuen sich die Organisatoren.

Kontakt: info@pino-ev.de oder www.facebook.com/TraumaHilfeKreisSoest

Der Verein PiNO hat sich erst vor wenigen Monaten in Werl gegründet.

Die Vorsitzende Susanne Melzer, Heilpraktikerin und Traumatherapeutin

aus Münster, und Anke Scheider vom Yogastudio Yogalavita in Werl

leiten ihn. Zusammen mit derzeit zwölf Mitgliedern möchten sie

Information und Aufklärung über das große Thema Trauma bieten. “Wir

wollen Anlaufstelle für Betroffene sein, um Traumafolgen abzuklären

und Perspektiven der Behandlung und Bewältigung aufzuzeigen”, erklärt

Anke Schneider das Ziel des Vereins. Gerne unterstütze PiNO e.V.

dabei, geeignete Therapeuten zu finden. Organisiert werden demnächst auch

Selbsterfahrungsangebote und Workshops für Betroffene.

Darüber hinaus bietet der Verein eine fachliche Beratung für und von

Ersthelfern, Pädagogen und Menschen, die mit traumatisierten Menschen

zu tun haben, an, um über die Wirkung von Traumata und deren

psychischen Folgen präventiv zu informieren. Zu den Aufgaben des neuen

Vereins gehören es daher, Vorträge in Schulen, öffentlichen

Einrichtungen und Institutionen u.a. zu halten. Daneben führt PiNO

e.V. Fort- und Weiterbildungen für Berufsgruppen durch, die mit traumatisierten

Menschen arbeiten, dazu gehören bspw. SozialpädagogInnen, HeilpädagogInnen,

ErzieherInnen, LehrerInnen, SeelsorgerInnen, KrankenpflegerInnen u.a..

Jetzt ist PiNO e.V. noch auf der Suche nach weiteren aktiven

Mitgliedern, die den Verein unterstützen möchten und am Netzwerk

mitwirken. Fort- und Weiterbildungen sind für diese vergünstigt.

Außerdem kann jeder mit einer Spende einen wertvollen Beitrag leisten,

um die Arbeit des Netzwerks zu stärken und die Situation für

Betroffene eines Traumas zu verbessern. Als gemeinnützig anerkannter

Verein ist PiNO e.V. berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.

Volksbank Hellweg, IBAN DE90414601166248251900

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